(Gedanken von Björn Ernst – Cycling-Coach-Lab)

Für viele Radsportler heißt aktuell, und in den kommenden Wochen, die Taschen für das Trainingslager zu packen. Die Euphorie ist bei den meisten groß. Endlich ins Warme und ordentlich Kilometer fahren. Viele denken vielleicht auch schon im Dezember: „Ich lass es ruhig angehen, im Februar geht es in Trainingslager, dort hole ich alles nach“. Die ersten Einheiten laufen i.d.R. auch bei den meisten gut. In einer größeren Gruppe wird schnell gefahren und an den ersten Wellen wird die Form getestet. Die Frage ist jedoch: Rettet ein Trainingslager ein verkorkstes oder vernachlässigtes Wintertraining?

Oder anders gefragt: Was „leistet“ ein Trainingslager?

Diese Frage habe ich mir schon einige Male gestellt. Entweder weil ich selbst auf dem Weg dorthin war, oder weil ich aus unterschiedlichen Gründen kein Trainingslager absolvieren konnte. Ich möchte euch anhand von Zahlen erläutern, wie sich die Belastung eines Trainingslagers auf die Form und vor allem auf die Frische auswirkt. Dazu nehmen wir als Vergleich zwei Fahrer gleichen Alters, die sich jedoch in unterschiedlichen Fitnesslevel befinden. Ein guter Ansatzpunkt, um die Form bzw. Fitness zu erfahren, liefern die Langzeit- und Kurzzeittrainingsbelastungen. Trainingsguru Andrew Coggan entwickelte dafür ein Berechnungsmodell, welches die CTL (Langzeittrainingsbelastung), ATL (Kurzzeittrainingsbelastung) und TSB (Trainings Stress Balance) errechnet. Zur Vereinfachung lässt sich pauschalisieren, dass ein Fahrer mit einer höheren CTL eine bessere Fitness aufweist, als ein Fahrer mit einer geringen CTL.

Vergleichen wir also die Fahrer A (CTL 30) und Fahrer B (CTL 62) miteinander. Beide Fahrer fahren in derselben Trainingsgruppe und steuern die Intensitäten so, dass beide in Bezug zu ihrer Leistungsschwelle (FTP) die gleichen Belastungen fahren (das Ergebnis wird in TSS = Trainings Stress Score angegeben).

Fahrer A

Fahrer B

TSS

CTL Fahrer A

ATL

TSB

CTL Fahrer B

ATL

TSB

Anreise

30

30

0

70

70

0

1

180

33,5

50,0

-16,5

72,6

84,7

-12,1

2

200

37,4

70,0

-32,6

75,6

100,0

-24,5

3

220

41,7

90,0

-48,3

79,0

116,0

-37,1

4

0

40,8

78,0

-37,2

77,1

100,6

-23,4

5

200

44,5

94,3

-49,8

80,0

113,8

-33,8

6

220

48,6

111,0

-62,4

83,3

128,0

-44,7

7

240

53,1

128,2

-75,1

87,0

142,9

-55,9

8

0

51,9

111,1

-59,2

85,0

123,9

-38,9

9

240

56,3

128,3

-72,0

88,6

139,3

-50,7

10

260

61,1

145,9

-84,8

92,6

155,4

-62,8

Abreise

0

59,7

126,4

-66,8

90,5

134,7

-44,3

Zu Hause 1

58,3

109,6

-51,3

88,3

116,7

-28,4

Zu Hause 2

50

58,1

101,6

-43,6

87,4

107,8

-20,4

Zu Hause 3

56,7

88,1

-31,4

85,4

93,5

-8,1

Zu Hause 4

55,4

76,3

-21,0

83,4

81,0

2,4

Zu Hause 5

50

55,2

72,8

-17,6

82,6

76,9

5,7

Was auf den ersten Blick nur ein Haufen Zahlen ist, zeigt eindrucksvoll die unterschiedlichen Auswirkungen eines Trainingslagers. Die Spalte TSB zeigt das Ergebnis aus CTL und ATL an (CTL- ATL) und kann mit der Bezeichnung „Frische“ gleichgesetzt werden. Die „Frische“ zeigt mir also an, wann ich erholt oder müde bin. Sowohl CTL, als auch ATL werden durch die Trainingsbelastung (TSS) beeinflusst. Deutlich wird, dass die TSS meine Langzeit- und Kurzzeittrainingsbelastung weniger stark beeinflusst, wenn diese höher sind.

Für unseren Vergleich bedeutet das folgendes:

Fahrer A, der mit einer Ausgangsbelastung von CTL 30 in das Trainingslager gegangen ist, hat sich durch die harten Belastungen (TSS) sehr stark beansprucht. Fahrer B hat diese Belastungen sehr viel besser weggesteckt. Dort wirkten sich die Belastungen weniger stark auf die CTL und ATL aus. Daraus resultiert auch eine geringere TSB. Auch die Erholungszeit wird durch eine höhere CTL bei den gegebenen Belastungen verkürzt. Fahrer B ist schon nach 4 Tagen wieder in einem Bereich angekommen, an dem die nächsten Belastungen möglich wären (auch wenn das in diesem Fall aufgrund des Trainingslager nicht sinnvoll wäre). Fahrer A hingegeben liegt immer noch weit im Minusbereich und wird noch einige Tage benötigen, um sich von den Strapazen zu erholen.

Dieses Beispiel zeigt somit auf, was ein Trainingslager leisten kann. Es zeigt aber auch auf, dass ein Trainingslager ein vernachlässigtes Wintertraining nicht ersetzen kann. Der Grundstein für ein erfolgreiches Training im Süden muss zu Hause gelegt werden. Dafür sprechen nicht nur die reinen Zahlen. Neben den Belastungen für das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel, wird auch der Bewegungsapparat enorm belastet. Ein häufiger Fehler im Trainingslager liegt darin, dass die Intensitäten und die Dauer der Einheiten zu hoch sind. Der Bewegungsapparat, insbesondere aber die Sehnen, die eine schlechte Regeneration aufweisen, können nur das leisten, was sie auch gewohnt sind. Wer also zu Hause ca. 10 Stunden/Woche trainiert, sollte seinen Umfang im Trainingslager dementsprechend anpassen. Die doppelte Trainingszeit kann dem Körper mehr schaden, als Nutzen.

Damit man also auch seine Freude am Trainingslager und den folgenden Rennen hat, sollten diese Hinweise im Hinterkopf behalten werden 😉

(Gedanken von Manfred Munk zum größten Baustein des Trainingsjahres)

Der Jahresbeginn. Die Zeit der hoffentlich nicht nur guten Vorsätze. Über einiges aus dem vergangenen Jahr wurde nachgedacht und nun die Entscheidung getroffen etwas zu verändern. So geht es vielen Sportlern bereits im November, also zu Beginn des Trainingsjahres für die meisten Straßenradfahrer und Triathleten. Mit etwas Abstand durch die Pause, wurde auf die vergangene Saison zurückgeblickt und die Planung für das Wintertraining erstellt. Durch die zeitliche Dauer, aber auch die vorhandenen Möglichkeiten sicher der wichtigste Abschnitt im gesamten Jahreszyklus. In dieser Zeit ist es möglich ohne Wettkampfstress sehr gezielt an Stärken und Schwächen zu arbeiten. In keinem anderen Abschnitt, dürfte die Trainingssteuerung eine größere Rolle spielen und effektiver genutzt werden können.

Deshalb spielt eine entsprechende Analyse vor Beginn der Vorbereitung eine entscheidende Rolle. Was lief in der Vergangenheit besonders gut? Welche Inhalte haben weniger gepasst bzw. nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht? Wo stehe ich überhaupt zu Beginn des Wintertrainings? Gibt es neue sportwissenschaftliche Erkenntnisse oder Trainingsmethoden, die genutzt werden können? Die auf den ersten Blick eher langweiligen Einheiten in der kalten Jahreszeit, sind wesentlicher bedeutender als es auf den ersten Blick erscheint. Auf ihnen basiert letztendlich der Erfolg der Wettkämpfe im Sommer. Wichtig ist es deshalb sich bewusst zu werden, wie komplex eine erfolgreiche Vorbereitung im Grunde ist. Genügt für Athleten mit weniger Trainingsjahren oft schon regelmäßiges und angepasstes Training mit entsprechenden Erholungsphasen, muss ein austrainierter Sportler wesentlich differenzierter vorgehen. Für beide Gruppen gilt aber, dass sie Schwerpunkte setzen müssen um später bei länger werdenden Tagen und steigenden Temperaturen die Belastung hochfahren zu können. Der Organismus stellt nur das zur Verfügung, was vorher trainiert wurde. Ein weiterer entscheidender Punkt ist es aufgrund der vorhergegangenen Analyse mit realistischen Vorgaben und Zielen zu arbeiten. Outdooreinheiten können nicht so optimistisch wie im Sommer geplant werden. Deshalb macht es durchaus Sinn mit Alternativeinheiten zu arbeiten, falls das Wetter lange Ausfahrten nicht zulässt. Ausdauer lässt sich nicht nur mit stundenlangen Einheiten auf dem Rad effizient trainieren. Und am Ende steht trotzdem das gute Gefühl, ein Häkchen hinter die geplante Einheit zu setzen. Kennt der Athlet seine Trainingsziele, kann er diese auch ansteuern. Umso genauer diese für die Vorbereitung definiert sind, desto effektiver wird diese Phase verlaufen. Entsprechende Qualität im Wintertraining bedeutet meist hohe Leistung im Sommer.

by CCL

Trainingsphilosophien

(Gedanken von Manfred Munk – Cycling Coach Lab)

Deutschland zu Beginn der 90er Jahre. Grundlagentraining lautet das Zauberwort in der Trainingssteuerung. Ein viertel Jahrhundert später ist das HIIT oder auch High Intensity Intervall Training in aller Munde. Auf den ersten Blick könnte der Eindruck entstehen, dass es völlig neue Erkenntnisse zur menschlichen Physiologie gibt. Werden beide Systeme etwas genauer unter die Lupe genommen, ergibt sich ein etwas anderes Bild. Beide Trainingsansätze sind vor allem im Zusammenhang mit den Wettkämpfen zu betrachten. Training ist in der Regel eine zielgerichtete Belastung, um sich auf die Rennen vorzubereiten und kann so nie isoliert gesehen werden. Zumindest bei Wettkampfsportlerinnen- und sportlern. Während es für das HIIT Training keine klare Abgrenzung oder Vorgaben gibt, waren diese in den 90er Jahren eindeutig definiert. Auch wenn viele Athletinnen und Athleten zu diesem Zeitpunkt zum ersten mal von K 3 Training gehört haben, hat sich dies sehr schnell durchgesetzt. Begriffe wie Entwicklungs- und Spitzenbereich wurden ebenfalls schnell zum Begriff. Stand am Sonntag ein 60 Kilometerkriterium auf dem Programm, bestand die Trainingswoche aus möglichst vielen ruhigen Kilometern. Dazu wurden einige Spitzen im K 3 oder Entwicklungsbereich eingestreut. Wirklich zufriedenstellend war das Ergebnis nicht. Als Reaktion kam es zu einer weiteren Erhöhung der Umfänge. Die Leistung wurde nicht wirklich besser, die hohe Intensität bei Kriterien oder Rundstreckenrennen aber immer deutlicher wahrnehmbar. Selbst in Straßenrennen fehlte am Ende der Punch. Was lief hier nicht optimal? Der vermeintliche Schlüssel Grundlagentraining wurde doch besonders betont.

Die Frage ist mit einem Blick auf die Trainingskennziffernübersicht für die Männerklasse nach Lindner, relativ leicht zu beantworten. Hier stehen im ersten Männerjahr 15.000 Kilometern im Grundlagenbereich, 5.000 Wettkampfkilometer gegenüber. Dazu kommen noch einmal über 1.000 Kilometer mit höheren Intensitäten wie K 3, Entwicklungs- und Spitzenbereich. 1500 Kilometer im Kompensationsbereich runden die Jahresplanung ab. Damit wird ca. ein Drittel des Jahresumfanges intensiver gefahren, um eine entsprechende Entwicklung zu erreichen. Für berufstätige Sportlerinnen oder Sportler ist eine wöchentlicher Umfang von 350 bis 400 Kilometer enorm viel. Wird dann am Wochenende ein Wettkampf über 60 bis 100 Kilometer absolviert, kann die Entwicklung schnell in die falsche Richtung gehen. Das Verhältnis von extensiver zu intensiverer Belastung passt nicht mehr. Im fünften Männerjahr bei Lindner stehen dann sogar 17.500 Grundlagenkilometern im Training, 14.000 im Wettkampf gegenüber. Hier kann jetzt sicher nicht mehr von einem sehr hohen Grundlagenanteil gesprochen werden. Die notwendigen hohen Intensitäten für eine entsprechende Entwicklung werden hier über die Wettkämpfe erreicht.

Das HIIT Training selbst ist nicht neu und wird in Deutschland in anderen Sportarten schon länger erfolgreich eingesetzt. In den klassischen Radsportnationen wie Belgien, Frankreich und Italien werden Trainingsformen wie 40/20 Intervalle seit Jahrzehnten genutzt. Dabei ist immer zu berücksichtigen, dass die Athletinnen und Athleten im Laufe ihrer Karriere eine enorme Grundlage aufgebaut haben. Auch wenn es selbst bei gesunden Untrainierten zu großen Fortschritten mit High Intensity Interval Training kam, ist die entsprechende Regenerationsdauer zu berücksichtigen. Da zum Thema Anpassung durch hochintensive Belastungen aktuell eher wenige Langzeitforschungsergebnisse vorliegen, sollte die Entwicklung umso genauer beobachtet werden um Überlastungen zu vermeiden. Höhere Trainingsreize erfordern längere Regenerationszeiten. Letztendlich richten sich die Umfänge und Inhalte nach Trainingsalter, aktueller Form und den Zielen. Umso kürzer und intensiver die Wettkämpfe, desto höher sollte der Anteil hoher Belastungen im Training sein. Der Organismus kann nur das umsetzen, was trainiert wurde. Dabei reagiert er sowohl auf Grundlageneinheiten als auch HIIT Training. Am Ende steht wie so oft die richtige Mischung aus extensiver und intensiver Belastung für den Erfolg. Diese gilt es individuell zu finden sowie zu steuern. Aus unserer Erfahrung bei Diagnostiken wissen wir, dass das gleiche Ergebnis oft auf verschiedenen Wegen zu erreichen ist. Letztendlich sollte das Training deshalb immer an die Sportlerin oder den Sportler angepasst werden.

Für detailiertere Informationen hier die Orginalbelegarbeit.

Ein Laktatstufentest, d.h. eine Ergometerbelastung bei der die Leistung in 3 bis 5 Minuten Rhythmus um 20 bis 50 Watt gesteigert wird, stellt meist das Standardverfahren zur Leistungsdiagnostik dar. Dieses Grundprinzip und dessen Interpretation über eine 4mmol/l Laktatkonzentration als anaerober Übergang wurde 1976 von Mader und Heck für Läufer im Durchschnitt aller Probanden entwickelt und seit dem kaum verändert. Die Grundidee des Laktatstufentest ist es, die Reaktion des Energiebereitstellungsstoffwechsels auf eine über mehrere Minuten gleich bleibende Belastung zu messen. Der am meisten beachtete Parameter ist dabei die Laktatkonzentration (vLa) im Kapillarblut, dass aus dem Ohrläppchen gewonnen wird.

Die Anwendbarkeit im Radsport ist vergleichsweise mit Läufern gering, denn die Hauptkritikpunkte sind:

  1. Beim Laktatstufentest überlagern sich die verschiedenen Stoffwechselwege. Diese Überlagerung macht es unmöglich, die Leistung eines einzelnen Stoffwechselweges derart zu beurteilen.
  2. Konstante Belastungen, wie diese im Stufentest zur Leistungsbeurteilung verwendet werden, kommen im Radrennen selten vor.
  3. Die Laktatkonzentration im Ohrläppchen steht nicht im direkten Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit der für das Radfahren relevanten Muskulatur.
  4. Der mittlere Fehler bei der Bestimmung der anaeroben Schwelle beträgt 11 bis 18% nachgewiesen von u.a. siehe Heck 1990. Kleinere Leistungsveränderungen lassen sich damit nicht ermitteln. Zudem liegt der Fehlerbereich weit über dem eines Leistungsmesssystems (~2%)

 

Ein Beispiel aus der Praxis:

Die bei einem herkömmlichen Laktatstufentest (BDR-Protokoll) gemessene Laktatkonzentration (vLa) unterliegt zahlreichen Einflussfaktoren, wie

  • der realen Produktion (VLabrutto) sowie des Abbaus (vlabrutto-vLanetto) von Laktat in der Arbeitsmuskulatur,
  • der Laktatmenge, die von der Arbeitsmuskulatur in die Blutbahn übertritt,
  • die Menge welche aus dem Blut wieder in andere Organe (Herz, Oberkörpermuskeln) eintritt,
  • dem Blutvolumen selbst,
  • und der Weiterverstoffwechselung des Moleküls Laktat im Organismus – auch als Energielieferant.

Obwohl die sowohl positiv als auch negativ beeinflussenden Faktoren bekannt sind, kann ihr Einfluss bei dem jeweils untersuchten Athleten schlecht quantifiziert werden. Dies kann dazu führen, dass ein “guter” Laktatstufentest (damit ist meist eine Rechtsverschiebung der Laktatkonzentration-Leistungskurve gemeint) schon durch die Veränderung eines Einflussfaktoren erzeugen lässt. Olbrecht (2003) bestätigt, dass eine Rechtsverschiebung der Laktat-Leistungskurve auf 13 verschiedene Faktoren beruhen kann. Und nur wenige lassen eine Tendenz der Leistungssteigerung zu. Für die Praxis bedeutet dies, dass ein “besseres” Laktatstufentestergebnis nicht auf eine höhere Leistungsfähigkeit der leistungsrelavanten Systeme schließen lässt.

Eine “Verschlechterung” der Ausdauerleistungsfähigkeit (dementsprechend eine Linksverschiebung der Laktatkonzentration-Leistungskurve) bedeutet nicht zwangsläufig eine reale Verschlechterung des Leistungsvermögens eines Sportlers im Sinne seines Beanspruchungsprofils (Mader 1994): Eine bessere Sprintleistung verschiebt die Laktatkonzentration-Leistungskurve ebenso nach links wie eine verringerte aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit.

Fakt ist, dass ein als “gut” interpretierter Laktatstufentest in nur 25% der Fälle mit einer guten Wettkampfleistung korreliert (Olbrecht 2003).

Die Bestätigung der Befunde wurden u.a. mittels eines Olympioniken des Bundeskaders Bahnradsport bestätigt. Die Präsentation findest du hier Cycling-Coach-Lab – Unsere Methoden

Here is the full list of all substances that are forbidden and will lead to a positive doping test. Watch out and do nothing stupid!

Christian Niehaus ist Deutscher Vizemeister

Den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn feierte Christian Niehaus am Pfingstmontag bei den Deutschen Straßenmeisterschaften im Paracycling. Bereits am Samstag hatte er im Einzelzeitfahren seine gute Form zeigen können. Dort belegte er Rang 8 und konnte sich damit drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Somit war das Ziel für das Straßenrennen am Montag klar gesteckt. Hier hatte Christian bei den letzten Meisterschaften mit Platz 4 das Podium nur äußerst knapp verfehlt. Der Wettbewerb 2016 war lange von sehr viel Taktik geprägt und wurde am Ende im Sprint entschieden. Dabei zeigte Christian Niehaus Endschnelligkeit und gute Nerven. Nur um wenige Zentimeter geschlagen fuhr er auf Platz 2 und wurde damit deutscher Vizemeister. In der im Rennen gleichzeitig ausgefahrenen Eurocupwertung, schaffte es Christian auf Platz 3 und sicherte sich damit einen weiteren Podiumsplatz.

Michel Heßmann fährt bei der TMP Tour auf Platz 4 der Gesamtwertung

Einen sehr erfolgreichen Einstand bei seiner ersten Rundfahrt in der U 17, feierte Michel bei der TMP Jugendtour. Das größte deutsche Jugendetappenrennen begrüßt seit vielen Jahren ein hochkarätig besetztes internationales Starterfeld. Schon beim Prolog zeigte sich Michel Heßmann sehr stark und schaffte es dort auf einen guten sechsten Platz. Beim schweren Einzelzeitfahren am Folgetag sorgte er für eine Riesenüberraschung und fuhr dort als Zweiter aufs Podium. Damit war er auch der beste Fahrer des jüngeren Jahrgangs. Den nächsten Teilabschnitt beendete er im Hauptfeld und blieb hierdurch auf Platz zwei der Gesamtwertung. Bei der sehr schweren Schlussetappe schaffte er es als starker Zehnter noch einmal in die Topten. Dies bedeutete in der Endabrechnung einen hervorragenden vierten Platz in der Gesamtwertung. Gleichzeitig war Michel damit zweitbester deutscher Fahrer und bester Deutscher des jüngeren Jahrgangs. Wie schon beim belgischen Klassiker Herman van Springel Diamond bei dem er auf Platz 8 fuhr, zeigte er dass auch international mit ihm zu rechnen ist.

Tim Kleinwächter und Erik Mohs werden erneut Doppelmeister auf dem Tandem

Im würdigen Rahmen der Cologne Classics, wurden über die Pfingstfeiertage die Deutschen Straßen- und Zeitfahrmeisterschaften im Paracycling ausgetragen. Für Tim Kleinwächter und Erik Mohs ging es darum, beide Titel auf dem Tandem zu verteidigen. Bei den international offenen Titelwettbewerben gab es noch eine gesonderte Europacupwertung, so dass ein qualitativ sehr starkes Feld am Start stand. Das Zeitfahren am Samstag ging über 20 Kilometer und wurde bei kühlem sowie sehr windigem Wetter ausgetragen. Nachdem Tim und Erik auf der zum Teil engen und kurvigen Strecke ihren Rhythmus gefunden hatten, konnten sie eine konstant hohe und sehr konzentrierte Leistung auf den Asphalt bringen. Am Ende stand ein Schnitt über 46 Stundenkilometer und die erfolgreiche Titelverteidigung.

Bereits am Pfingstsonntag wurde das Straßenrennen über 66 Kilometer ausgetragen. Bei ebenfalls sehr kühlen Temperaturen, setzten sich Tim Kleinwächter und Erik Mohs zusammen mit drei anderen Tandems schon sehr früh vom restlichen Feld ab. Die mutige und offensive Fahrweise wurde mit dem Deutschen Meistertitel belohnt. Zusätzlich sicherte sich das Duo mit Platz 3 in der Europacupwertung einen weiteren Platz auf dem Podium und krönte damit ein ganz starkes Wochenende.

Sanderson_Black_prolonged cycling_on_pedalforces

Fussgelenksermüdung als limitierender Faktor der motorischen Leistungsfähigkeit. Das Fussgelenk spielt eine entscheidende Rolle im energetischen Transfer auf das Pedal.Wenn visuell sowie im Drehmomentverlauf eine Verkürzung der Flexions- und Extensionsphase erkennbar ist, hat das meist negative Konsequenzen auf die Momentanleistungsfähigkeit aber auch auf die weitere Verbesserung der Tretmotorik.

Kommt es zu der angesprochenen Verkürzung der beiden Arbeitsphasen, geht das häufig einher mit  erhöhten negativen wie auch positven Kraftspitzen. Dies ist gleichbedeutend mit einer Abnahme des kinetischen Energieflusses pro Zeiteinheit und hindert somit den Energietransfer von Hüfte, Oberschenkelmuskulatur, Oberschenkelrückseite sowie der Muskeln des Unterschenkels.

Unser Ansatz sieht eine konkrete Aufgabenstellung für die Fussgelenke vor, um -im wahrsten Sinne des Wortes- den Energiehahn nicht abzudrehen.

 

Hier gibt es die aktuellste (2016) Einteilung des BDR nach Rennklasse, Kategorie und Übersetzungbeschränkungen für männlcihe und weibliche RadrennfahrerInnen.

Wer selbst rechnen will, hier die Übersetzungsformel:

Laufraddurchmesser (in Meter) X 3,14 X Anzahl der Kettenrad-Zähne
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Anzahl der Zahnkranz-Zähne

In this Publication we want to show you the newest activities in Anti-Doping of WADA and NADA. Today we focus on changes in the prohibit list of 2016 compare to 2015.

SUBSTANCES AND METHODS PROHIBITED AT ALL TIMES (IN- AND OUT-OF-COMPETITION)

PROHIBITED SUBSTANCES

S2: Peptide hormones, Growth Factors, Related Substances and Mimetics

  • Leuprorelin replaced triptorelin as a more universal example of a chorionic gonadotrophin and luteinizing hormone-releasing factor.

S4. Hormone and Metabolic Modulators

  • Insulin-mimetics were added to the List to include all insulin-receptor agonists.
  • Meldonium (Mildronate) was added because of evidence of its use by athletes with the intention of enhancing performance.

S5. Diuretics and Masking Agents

  • It was clarified that the ophthalmic use of carbonic anhydrase inhibitors is permitted.

SUBSTANCES AND METHODS PROHIBITED IN-COMPETITION

S6. Stimulants:

  • It was clarified that clonidine is permitted.

SUBSTANCES PROHIBITED IN PARTICULAR SPORTS

P1: Alcohol:

  • After consideration of the Federation International de Motocyclisme (FIM)’s request, their Federation was removed from the list of sports prohibiting alcohol as a doping agent.

WADA understands that FIM will address the use of alcohol using their own regulations.

MONITORING PROGRAM

  • Meldonium was removed from the Monitoring Program and added to the Prohibited List.
  • Hydrocodone, morphine/codeine ratio and tapentadol were removed from the Monitoring Program.

And now the full articel of WADA Sept. 16th in 2015